Konsumreihe: Dinge, die ich nicht mehr kaufe

Ein Haufen Münzen

Sei es aus Minimalismus- oder Nachhaltigkeitsgründen: Gewisse Dinge wandern nicht mehr in meinen Einkaufskorb. Welche Produkte das sind und warum ich sie nicht mehr kaufe, möchte ich heute mit dir teilen.

Deko, die keinen Zweck erfüllt

Deko gibt jedem Zuhause das gewisse Etwas. Doch Deko, die nur herumsteht, keinen Zweck erfüllt und somit ein reiner Staubfänger ist, findet keinen Platz mehr bei mir. Ich habe es früher geliebt durch sämtliche Deko-Geschäfte zu schlendern und mir zu jeder Jahreszeit die passende Dekoration zu kaufen. Da kam es dann auch mal vor, dass ich für ein Netz voller Tannenzapfen Geld gezahlt habe. Absurd, wenn man bedenkt, dass man diese auch einfach in der Natur findet.

Natürlich sollte hier jeder sein ganz persönliches Maß finden. Sofern dich ein (stark) geschmücktes Zuhause glücklich macht, kannst du selbstverständlich nach Herzenslust dekorieren. Bedenke allerdings, dass z.B. auch beim Putzen eine vollgestellte Fläche jedes Mal wieder frei geräumt werden muss. Das kann die Motivation nehmen und so zu weiterer Unordnung führen.

Neue Elektronik

Ich bin eigentlich noch nie der große Elektronik-Liebhaber gewesen, der immer das Neueste von allem haben muss. Aber wenn ein Gerät kaputt gewesen ist, war es für mich früher absolut selbstverständlich, dass dieses Gerät durch ein Neues ersetzt wird. Inzwischen möchte ich das nicht mehr. Elektronik wird bei mir nur noch Second-Hand gekauft. Zum einen, logisch, werden dadurch so viele wertvolle Ressourcen gespart. Zum anderen tut es auch meinem Geldbeutel gut. Second-Hand-Elektronik ruft oft die Vorstellung von geräten hervor, die schon Macken haben und kaum noch funktionieren. Viele vergessen hierbei jedoch, dass sooft noch komplett neue und verpackte Geräte verkauft werden. Es wird also jeder fündig werden.

Limited Editions

Limited Editions stellen mich immer wieder vor ein Rätsel. Streng genommen kaufe ich nämlich nicht keine Limited Editions mehr, sondern ich habe sie noch nie gekauft. Aber da sie mir so absurd erscheinen, wollte ich sie hier trotzdem mit rein nehmen.

Nicht nur, dass eine Firma ein weiteres brandneues Produkt auf den Markt bringt, dass natürlich unbedingt gekauft werden muss. Nein, bei Limited Editions wird auch noch angekündigt, dass es dieses Produkt sowieso bald nicht mehr geben wird. Vor allem bei Kosmetikartikeln finde ich das besonders befremdlich. Was ist denn, wenn ich das Produkt tatsächlich total toll finde?! Dann brauche ich mich garnicht erst daran zu gewöhnen, da es sowieso bald nicht mehr vorhanden ist? Mir ist natürlich bewusst, dass damit zum sofortigen und möglichst massenhaften Kauf angeregt werden soll. Doch auch hier wieder das Beispiel der Kosmetikartikel. Wenn man davon ausgeht, dass ein Vorrat dieser Produkte gekauft wird, dann ändert das doch nichts an der Tatsache, dass diese Produkte auch irgendwann schlecht werden. Also muss ich mich früher oder später doch wieder an ein neues Produkt gewöhnen, da mein Vorrat nur begrenzt war oder aber ich muss eine große Menge an schlecht gewordenen Produkten wegwerfen. In beiden Beispielen erschließt sich mir keine Logik.

Übrigens: Wenn du weitere Tipps brauchst, um deinen Müll zu reduzieren, klick doch gerne hier!

Fast Fashion

Es ist denke ich nicht sonderlich verwunderlich, dass ich schon lange keine fast fashion mehr kaufe. Fast fashion ist weder nachhaltig noch minimalistisch. Bei fast fashion geht es vor allem um die Trends. So entstehen dann die Trends der Saison. Wie der Name schon sagt, halten diese Trend dann eine Saison an, also höchstens ein halbes Jahr (und das wäre noch lange). Fakt ist, dass die Kollektionen in großen Modeketten inzwischen wöchentlich wechseln. Das hat dann entweder zur Konsequenz, dass man einen vollgepackten Schrank hat oder aber ständig Altkleider produziert. In beiden fällen ist der Geldbeutel leer. Ich habe inzwischen nur noch Lieblingsteile. Diese sind (fast) alle Second-Hand. Sie sind nach dem Prinzip der „Capsule Wardrobe“ alle möglichst gut untereinander zu kombinieren. So kann ich mit ca. 25 Kleidungsstücken sämtliche Outfits zusammenstellen. Das spart übrigens nicht nur Geld, sondern auch Zeit am Morgen.

Das waren einige der Dinge, die ich nicht mehr kaufe. Weitere werden noch folgen. Ich hoffe ich konnte schon für einige Anregungen sorgen. Wenn du immer auf dem Laufenden bleiben willst, folge mir doch gerne bei Instagram! Wie ist das bei dir? Welche Dinge kaufst du noch, welche nicht mehr? Lass es mich in den Kommentaren gerne wissen!

x Jasmin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.